Titelgeschichte 3/2016

Generationen

im Dialog

Alle Fotos und Text:
© Hans-Michael Greiß

 

Interview: Simone Bok

Ein Chor singt sich um die Welt –

Auftritt in der David Geffen Hall   in New York gestaltet sich als unvergessliches Erlebnis

Ein besinnlicher November-Nachmittag 2011 war Rolf Wiechert zu still, und er regte an, eine Singgruppe zu gründen. Schon zu Weihnachten­ ­gestaltete diese mit
10 Personen den Gottesdienst und zu Ostern gab der ­junge Chor sein erstes ­Konzert in dem winzigen Isenburger Kirchlein. Schnell gesellten sich weitere ­Familien­mitglieder und Freunde – der jüngeren und älteren Generation – dazu, die sich auf modernes ­Kirchenliedgut mit Sacro-Pop und Spirituals speziali-
sierten. Den Ausdruck ­ihrer Gesangsfreude prägten
sie im Namen „Vocalmania-Isenburg“.

Das Wahrzeichen von New York:
die Freiheitsstatue.

Gut gelaunt fand man sich vor der

David Geffen Hall zur Probe ein.

Unsere Fragen an die Solisten

Wir haben einige Solisten nacheinander befragt und fassen dies hier kurz zusammen. Auf die Frage, warum man hier mitsinge und was es ihnen persönlich bringe, bekommen wir die Antwort, dass es Spaß mache, gute Laune bringe und man sich mit Freunden träfe. Auch dass man eine ungeheure Steigerung erfahre. Andere wiederum hätten schon lange nach so etwas gesucht und endlich gefunden. Denjenigen, die zu den Gründungsmitgliedern gehörten, wäre es unheimlich wichtig, immer mit dabei sein zu können.

Die Gemeinschaft wäre allen wichtig, weil man dort auch liebevoll aufgenommen und familiär miteinander umgehen würde. Auch das Anspruchsvolle der Stücke sei vielen wichtig, denn es würde ja nicht einfach was „vom Blatt“ gesungen.

Auf die Frage, ob die Stimme sich erst durch den Chor, bzw. Herrn Wiechert entwickelt hätte, antworten viele, dass sie durch ihn gefördert würden und sich jetzt auch zutrauen würden ein Solo zu singen, was vorher nicht denkbar gewesen sei. Auf jeden Fall hätte beim einen oder anderen ein Feinschliff der Stimme stattgefunden.

Als Wunschorte, an denen mal gern gesungen werden würde, gibt es einige Vorschläge: In Sydney, in dem tollen Opernhaus. Schließlich hätte der „Shine Community Choir“ alle nach Australien eingeladen. Oder: In der Alhambra von Granada. ­Diese Burg wäre ein Symbol für die Einheit von Wissenschaft und Kunst auf europäischem Boden. Oder: In Rom, sie seien schließlich ein Kirchenchor und hätten große Ambitionen... Also es bleibt spannend und wir sind uns sicher, dass wir noch viel von diesem Chor und den Solisten hören werden.

 

Im Gespräch mit Rolf Wiechert

Uns interessierte nicht nur der Auftritt in New York, sondern die generationenübergreifende Tätigkeit, die Woche für Woche im Isenburger Rathaus geleistet wird. An einem schönen Herbstnachmittag treffen wir uns vor Ort vor der Chorprobe. Wir stellen unsere Fragen an den sehr engagierten Chorleiter und Dirigenten Rolf Wiechert:

 

GenDia: „Wie kommt es, dass ein Voll­blutmusiker wie Sie, der ­mehrere Instrumente spielt, einem Mathematikerberuf nachgeht? Warum machen Sie die Musik nicht hauptberuflich? Und: Warum sind Sie nicht Band­leader geworden, sondern ­Dirigent?“

Rolf Wiechert: „Mein Berufswunsch war ­eigentlich immer Lehrer für Mathe und ­Musik. Andererseits war mir klar, dass ich, z.B. nur mit Musikunterricht allein, finanziell meinen Familienwunsch nur schwer hätte realisieren können. Das war ­also alles eine rationale Entscheidung. Angefangen habe ich mit der Blasmusik – auch mein Vater war Blasmusikdirigent, mein Opa war Bandleader mit Tanzmusik – und da wusste ich, ich möchte das Orchester leiten, d.h. davor stehen und nicht Teil davon sein. Ich habe eine klassische Musikausbildung mit Studium „Komposition & Arrangement“ und mir war klar, kein Orchestermusiker zu werden, sondern ein Orchester zu dirigieren und die dritte Dimension, das Publikum, zu begeistern und mit einzubeziehen. Ich spiele Oboe, Klavier, einige Blasinstrumente, wie z.B. Trompete, dann Kirchenorgel und Gitarre. Die letzte Komponente Streichinstrument fehlt mir noch, aber da bin ich glücklich, dass meine Töchter Violine lernen, sie spielen mir manchmal einfach meine ­Ideen vor. Eine Tochter hat allerdings damit aufgehört, weil jetzt das Singen bei ihr klare Priorität hat.“

 

GenDia: „Ihre jüngere Tochter hat eine unheimlich ­klare Stimme, fast ­engelsgleich, wo sehen Sie sie in der Zukunft?“

RW: „Die Stimme meiner jüngsten Tochter (13 Jahre) ist gottgegeben. Ich habe ihr gleich gesagt, dass sie Unterricht nehmen müsse, um diese sagenhafte Stimme zu formen. Sie lässt sich in der Musikschule Horb unterrichten und hat die optimalen Voraussetzungen, durch ihr absolutes Gehör und ihre treffsichere Stimme, die sie ohne Anstrengung ausübt, da kann ich mir sehr gut vorstellen, dass sie es ganz weit bringen kann. Und da hat sie von mir die volle Unterstützung. Mit ihrer ­Sopranstimme sehe ich sie eher in der Klassik, daher wird sie auch am 18.12. beim Adventskonzert eine Arie singen. Ihre Stimme ist einfach traumhaft. Auch meine andere Tochter singt sehr gut, sie wird auch ­Musik studieren und wahrscheinlich mit einem Instrument weitermachen.“

 

GenDia: „Was begeistert Sie an ­„Ihrem“ Chor? Denn es gehört ja – für alle Beteiligten – einiges dazu, ­jede Woche mehrmals zu proben, andererseits einzelne ­Sänger zu ­unterstützen und zu fördern, die Gemeinschaft zu erhalten.“

RW: „Meine Vision hat drei Komponenten: Streicher, Bläser und Chor, dieser hat mir bisher gefehlt. Vor einiger Zeit habe ich auch mal mit einem semiprofessionellen Gospel-Chor zusammengearbeitet, mit sehr guten Leuten. Aber mir war irgend­wann klar, ich muss mir meinen eigenen Chor aufbauen. Das ist ein Werdungsprozess. Außerdem brauche ich auch die Stories dahinter, wie es den Leuten geht oder jetzt z.B. die Erlebnisse in den USA und Italien. Und dabei spielt nicht nur meine 30-jährige Erfahrung und eine gute Stimme eine Rolle, sondern auch das Herzblut, das man auch dem Publikum rüberbringen muss. Es ist alles kein Selbstläufer, da muss man dran arbeiten. Selbst auch gute Sänger stellen bei uns fest, dass alles nicht so einfach ist und man das nicht vom Blatt runtersingen kann.“

 

GenDia: „Die Generationen singen miteinander, es gibt wohl nichts schöneres, als so die Kommunikation und den Zusammenhalt untereinander zu fördern. Was können Sie den jungen Menschen mit auf den Weg geben?“

RW: „Ja, wir haben viele junge Leute bei uns, die alle freiwillig gekommen sind, die Jüngste ist 13 und der Älteste ist über 70 Jahre alt. Musik kann ein Lebensgefühl mitgeben und die Gratwanderung zwischen Erfolg und Misserfolg liegt eng beieinander, das formt das Selbstbewusstsein. Man muss an sich selbst glauben und Disziplin mitbringen, dann schafft man das. Auch hier im Chor gibt es Leute, die krank sind und die durch den Chor wieder neue Kraft gewonnen haben. Man hätte niemals vorher gedacht, dass man nach kurzer Zeit bereits in der Lage ist, ein Solo zu singen und vor 600 Leuten stehen kann. Es werden Glückshormone dabei ausgeschüttet und das bringt den Hype, einfach mitzumachen.“

 

Nach dem Gespräch waren wir noch bei der Chorprobe dabei. Es war sehr beeindruckend zu sehen, wie Rolf Wiechert im Halbkreis seiner stehenden Sängerinnen und Sänger an seinem E-Piano saß, in die Tasten schlug und lauthals mitsang. Jeder wusste genau, was er zu singen ­hatte, bei Unklarheiten wurde kurz gefragt und mit großer Disziplin weitergemacht. Nach ungefähr zwei Stunden war die Probe vorbei und ein Teil ­gesellte sich noch in die Gemeinschaftsküche. Jeder hatte eine Kleinigkeit mitgebracht und man saß in lustiger Runde. Eine familiäre und sehr vertraute Stimmung füllte den Raum, dies ist wohl die Grundlage für den gemeinsamen Erfolg, dieser schönen generationenübergreifenden Gemeinschaft.

Allen Beteiligten wünschen wir an ­dieser Stelle weiterhin gutes Ge­lingen und toi, toi, toi...

Zur Person: Christopher Tin

Tin, 1976 in Kalifornien geboren, ist ein US-amerikanischer Komponist, dessen Arbeiten hauptsächlich in den Bereichen Klassik und Weltmusik angesiedelt sind. 2009 veröffentlichte er sein klassisches Crossover-Album „Calling All Dawns“ und gewann zwei Grammys. Das Album stellt einen Zyklus in drei Stufen dar: Tag, Nacht und Sonnenaufgang, diese korres­pondieren mit Leben, Tod und Wiedergeburt. Die zwölf ­Stücke werden in zwölf Sprachen gesungen, darunter Swahili, Polnisch, Persisch und Maori. Die Songtexte kommen aus unterschiedlichen Quellen wie der Bibel, Tora, dem Bhagavad ­Gita sowie historischen persischen Gedichten und japanischen ­Haiku. Das Album enthält Darbietungen von über 200 ­Musikern aus sechs Kontinenten, darunter Frederica von Stade, Anonymous 4, dem Soweto Gospel Chor, Dulce Pontes, Sussan ­Deyhim und vielen anderen.

 Adventskonzert in Nordstetten Das heimische Publikum in Horb a. N. vertraute wieder einmal auf das traditionelle Adventskonzert, das Vocalmania stets in einer überfüllten St.-Mauritius-Kirche, im Nachbarort Nordstetten, bietet und hoffentlich auch weiterhin bieten wird. Dieses fand am 18.12.2016, um 18.30 Uhr, statt. Es wurde kein Eintritt verlangt, Spenden waren jedoch willkommen. Die Highlights waren „Baba Yetu“, „Gloria“, „Angels“, „Ubi Caritas“, „I’ll be there“, „Wana Baraka“ und viele mehr. Es war wieder ein sehr stimmungsvoller Konzert-Abend, auch durch die fabelhaften Solo-Gesangseinlagen und die begleitenden Musiker, z.B. mit Violine, E-Gitarre, E-Piano, Querflöte und weitere mehr.

Selbstbewusst und mit populären Medien vertraut, stellten sie Aufnahmen ihrer Auftritte und Konzerte in die sozialen Medien des Internets. Zum Schicksalslied wurde ­„Baba Yetu“, der Vater-unser-Text auf Suaheli, den der amerikanische Komponist Christopher Tin für das Computerspiel ­„Civilisation IV“ geschrieben hatte.  Ein Video dieses Konzertmitschnittes sah der Komponist, nahm Kontakt zu Rolf Wiechert auf und fragte ihn, ob Vocalmania, inzwischen auf 40 Sängerinnen und Sänger jeglichen Alters angewachsen, sich an seinem Geburtstagskonzert mit dem ganzen Zyklus „Calling all Dawns“ in New York ­beteiligen wolle.

 

Die Einladung ein Scherz?

Dem ungläubigen Staunen wich die Überzeugung, dass es tatsächlich ernst gemeint war, und andere Chöre bereits in New York aufgetreten waren. In einer gigantischen ­Logistik­arbeit organisierte Rolf Wiechert Sponsoren, die Flugtickets und ein Hotel im Stadtgebiet von Manhattan, derweil prüften die Familien ­ihren Finanzstand, denn die Einladung versprach zwar einen Auftritt auf der renommierten Bühne der New Yorker Philharmoniker, aber auf Kosten der Teilnehmer.

Vor dem Flatriron Building mitten in New York.

Finanzielle Herausforderung

In die aufkeimende Vorfreude des jungen Chores, am Broadway auftreten zu dürfen, traf die eiskalte Überraschung, zusätzlich zu den Reisekosten noch einen Sozialbeitrag – ähnlich einer Kurtaxe – von 400 Dollar für jeden Aktiven aufzubringen. Doch auch diese letzte Hürde meisterte diese eng vertraute Gemeinschaft und startete am 29. März 2016 zum Flug über den großen Teich.

 

Broadway-Luft am Hudson-River

Zwei Tage standen zur Stadtbesichtigung mit einem beeindruckenden Besuch des zerstörten Welthandelszentrums am Ground Zero mit spontaner Gesangseinlage in der gerade eröffneten futuristischen Bahnhofshalle. Nach einigen Flussüberquerungen über die Brooklyn-Bridge, kam man auch bei einer kosten­losen Pendelfahrt nach Staten ­Island an der Freiheitsstatue vorbei.

 

Auf der Bühne der New Yorker Philharmoniker

Nach zwei Tagen, angefüllt mit anstrengenden Proben und Vereinigung der acht Chöre, die aus aller Welt zusammengekommen waren, und sich zu einem gewaltigen Klangkörper vereinigten, verkündete der künstlerische Direktor des Veranstalters, Jonathan Griffith, dass dieses Konzert in der David Geffen Hall, in der die New Yorker Philharmoniker „beheimatet“ sind, über einen Internetkanal weltweit life ausgestrahlt werden würde.

Bei der Autogrammstunde: Vocalmania mit den internationalen Teilnehmern in der vorderen

Reihe. Vorne 4. v. rechts: Komponist Christopher Tin mit künstlerischem

Direktor Jonathan Griffith.

Die David Geffen Hall in New York.

Die weltberühmte Metropolitan Oper.

In die aufgeregte Spannung und dem Lampenfieber vor dem großen Auftritt, mischte sich im Foyer der riesigen 2.700 Plätze umfassenden David Geffen Hall, direkt gegenüber der weltberühmten Metropolitan Oper (Bild unten links), der fragende Ausruf nach den „Eißenbörgern“, aus dem Örtchen Isenburg, heute kleinster Stadtteil Horbs. Vor über 60 Jahren war ein Ur-Isenburger nach New Jersey ausgewandert und feierte just an diesem Tag seinen 80. Geburtstag. Es hatte sich bis zu ihm herumgesprochen, dass seine Landsleute heute eine Aufführung in New York haben würden. Die Freude war entsprechend groß.

Nach dem Konzert schloss sich ein opulentes Bankett für den Komponisten Christopher Tin an, der wiederum auch an diesem Tag seinen 40. Geburtstag feierte, und sich so die beteiligten Chöre verschiedener Nationalitäten ganz ungezwungen zusammenfanden und den gelungenen Auftritt feierten.

Singen in St. John the Divine

Am nächsten Tag folgte Vocalmania einer Einladung in die viertgrößte Kirche der Welt, der Kathedrale St. John the Divine. Dort durfte man im Altar­raum ein Konzert geben. Den Anblick verschiedener Gotteshäuser war man bis zu diesem Zeitpunkt gewöhnt, aber infolge der räumlichen Größe stellte sich bei allen Beteiligten ziemliche Ehrfurcht ein. Der Auftritt war für alle ein ergreifendes Erlebnis.

Die imposante ­Kathedrale der

anglikanischen Episkopalkirche

St. John the Divine in New York.

Sie ist die viertgrößte christliche

Kirche der Welt.

Deutsch-italienische Teamarbeit

Mit dem in der David Geffen Hall auch aufgetretenen „Coro di Villim­penta“ aus Norditalien, verein­barte Rolf Wiechert sogleich eine
Zusam­menarbeit. Somit begann jedes Quartal im Jahr 2016 für die beiden Chöre mit einer großen Aufführung des „Calling all Dawns“. Im Juli besuchten die Italiener ihren deutschen Partnerchor, um sich unmittelbar nach der frenetisch umjubelten Aufführung in der Stiftskirche in Horb auf dem Vorplatz gemeinsam das Europa-Meisterschaftsspiel Deutschland : Italien per Public Viewing anzusehen. Im Oktober trat Vocalmania dann den Gegenbesuch in Villimpenta an. Auch dort wurden die Chormitglieder herzlich empfangen, so dass der Auftritt allen viel Spaß bereitete, der ihnen durch begeisterten Applaus gedankt wurde.

Die Vocalmania-Solisten

Lara Marie Wiechert, jüngstes Mitglied, sie ist erst 13, sang u.a. das Solo „Lux Aeterna“. Sie ist ein Naturtalent in Sopran mit absolutem Gehör.

Aileen Wiechert, sie ist 15, sang mit ihrer Schwester das Duett-Solo „Dao Zai Fan Ye“. Sie spielt Violine und möchte weitermachen und Musik studieren.

 

Der Bass-Sänger

Stefan Schiller verfügt über ein erstaunliches Stimmvolumen, er sang sonor das

französiche Solo

„Rassemblons-Nous“.

Monika Gunkel, sie

singt aus Leiden-schaft, hat auch Erfahrung durch Singen im Kirchen­chor. Ihre Soli waren „I will follow him“ und„Ham-
sáfár“ (Farsi).

Julia Voss, sie sang  „Caoineadh“ und „Hayom Kadosh“. Sie hat eine lang-jährige Gesangs-
ausbildung und singt auch privat bei Festlichkeiten.

Jasmin Dittmann bezaubert mit ihrer leichten Sopranstimme, die auch extreme Höhen mühelos meistert. Sie sang „Hymn Do Trojcy Swietej“
(Polnisch).

Dennis Wiechert, der Neffe vom Chorleiter, startete mit „Baba Yetu“ und endete mit
dem furiosen „Kia Hora“. Er ist vielseitig musika-
lisch begabt.

Marion Schaller,

sie sang solistisch

den portugie-
sischen Fado
„Se é pra vir que venha“.

Auch sie machte

das mit Bravour.

Vor dem Rathaus in Isenburg, hier wird Woche für ­Woche geübt. Der älteste Teilnehmer im Chor ist ­Holger Aupperle (in der Bildmitte mit rotem Pullover). Der Chorleiter Rolf Wiechert im Hintergrund am Fenster.

Rolf Wiechert,
Dirigent und Chorleiter.

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