Wissenschaft & Soziales

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im Dialog

Der Wunsch, dauerhaft in den eigenen vier Wänden wohnen zu ­können, ist gerade für alleinlebende Personen mit unvorherseh­barem Hilfebedarf oft nur schwierig zu erfüllen. Die Ungewissheit, ob die Betroffenen bei spontanem Hilfebedarf oder im Notfall ­alleine auf sich aufmerksam machen können, ist für alle Beteiligten und vor allem für die Angehörigen eine große Belastung.

Hausnotrufgeräte – gut zu wissen, dass immer jemand da ist

SPPS Pforzheim:

Susanne Pletowski,

Pflegedienst SPPS.

Genau in diesen Fällen bieten Hausnotrufsysteme eine gewisse Sicherheit. Es handelt sich hierbei um ein zuverlässiges Rufsystem, welches im Notfall durch einen einfachen Knopfdruck Hilfe alarmiert. Das Notrufsystem besteht aus zwei Teilen, von denen eines an das Strom- und ­Telefonnetz angeschlossen werden muss. Diese Installation ist meist in allen Haushalten schnell und einfach umsetzbar. Neben diesem fest installierten ­Gerät, ist ein Funksender erforderlich, welcher durch den Notrufteilnehmer permanent getragen werden sollte. Dies ist in Form einer Halskette oder einer Armbanduhr möglich.

Im Notfall kann mittels dieses Funksenders (maximale Entfernung zu installiertem Notrufsystem 300m je nach örtlichen Gegebenheiten) ein Notruf ausgelöst werden, der eine umgehende Verbindung zu einer Notrufzentrale herstellt. Über ein Lautsprechersystem kann dann mit der Notrufzentrale kommuniziert und der Hilfebedarf definiert werden. Sollte eine Kommunikation nicht mehr möglich sein, wird die Notrufzentrale alle erforderlichen Schritte einleiten, um dem Notrufteilnehmer die erforderliche Hilfe zukommen zu lassen. Hier können im Vorfeld unterschiedliche Vorgehensweisen festgelegt werden. Es können beispielsweise Angehörige mit Wohnungsschlüssel oder ein Pflegedienst benachrichtigt werden. Sofern erforderlich wird von der Notrufzentrale auch umgehend ein Rettungswagen oder die Feuerwehr alarmiert.

Viele Anbieter von Hausnotrufsystemen verfügen weiterhin über ein Angebot von individuellen Zubehörlösungen. Dies können unter anderem Mobiltelefone mit Notruf- und Ortungsfunktion oder auch Rauchmeldesysteme sein, die ebenfalls mit der Notrufzentrale verbunden sind. Individuelle Lösungen können hier oft den Alltag erleichtern und das Leben in der eigenen Häuslichkeit ermöglichen.

 

Unser Tipp: Die monatlichen Kosten für ein Hausnotrufsystem werden unter bestimmten Voraussetzungen zum Teil von der Pflegekasse übernommen, sofern ein Pflegegrad bei der betroffenen Person vorliegt. Teilweise ist ein Hausnotruf­system durch diese Kostenübernahme ab 0€ für den Notrufteilnehmer möglich.

 

Bei Fragen, Bedarf oder Interesse stehen wir Ihnen als Pflegedienst mit eigenem Notrufsystem gerne zur Verfügung.

Rufen Sie uns an: Tel. 0 72 31 - 45 79 26.

 

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